Ludwig Erhard verlässt nach seinem Rücktritt als Bundeskanzler am 01.12.1966 das Palais Schaumburg in Bonn.
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1967 – 1977

Die späten Jahre

Nach seiner Zeit als Bundeskanzler gehört Ludwig Erhard dem Deutschen Bundestag noch weitere elf Jahre als Abgeordneter an. 1967 gründete er die Ludwig-Erhard-Stiftung e.V., um seine Prinzipien in Wirtschaft und Gesellschaft dauerhaft zu verankern.

An seinem 80. Geburtstag im Februar 1977 wird Ludwig Erhard als „Vater des deutschen Wirtschaftswunders“ mit zahlreichen Ehrungen bedacht. Am 5. Mai 1977 stirbt Ludwig Erhard. Nach einem Staatsakt am 11. Mai 1977 im Plenarsaal des Deutschen Bundestages wird er am 12. Mai auf dem Bergfriedhof in Gmund beigesetzt.