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Weimarer Lehren für unsere Demokratie: Ludwig-Erhard-Gespräch mit Prof. Andreas Wirsching

Vor dem Hintergrund aktueller Debatten über den Zustand der Demokratie hat Prof. Dr. Andreas Wirsching am 24. März im Ludwig Erhard Zentrum (LEZ) eindringlich für eine differenzierte Auseinandersetzung mit der Weimarer Republik geworben. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Ludwig-Erhard-Gespräche“ hielt der renommierte Historiker und Direktor emeritus des Instituts für Zeitgeschichte München den Vortrag „Weimar! Leistungen, Gefahren und Lehren der ersten deutschen Demokratie“.

Evi Kurz, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Ludwig-Erhard-Haus, und ihr Vorstandskollege Dr. Günther Niethammer (li.) begrüßten Prof. Andreas Wirsching (2.v.re.), Direktor emeritus am Institut für Zeitgeschichte München im Ludwig Erhard Zentrum. Alexander Jungkunz (re.), Chefpublizist der Nürnberger Nachrichten, moderierte das Gespräch nach dem Vortrag. 

Zum Auftakt begrüßte Evi Kurz, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Ludwig-Erhard-Haus und Vorsitzende des Ludwig-Erhard-Initiativkreis Fürth e. V., die Gäste und verwies auf die Aktualität des Themas. Der Begriff „Weimarer Verhältnisse“ sei derzeit in aller Munde – verbunden mit der Frage, ob auch heute Anlass zur Sorge um die Stabilität unserer Demokratie bestehe.

Nach dem Vortrag moderierte Alexander Jungkunz, Chefpublizist der Nürnberger Nachrichten, moderierte das Gespräch mit Prof. Wirsching. Auch die Zuschauer hatten die Gelegenheit Fragen zu stellen.

Der renommierte Historiker und Direktor emeritus des Instituts für Zeitgeschichte München, Prof. Andreas Wirsching, beschrieb die Weimarer Republik als ein historisches Paradox: Einerseits würdige die Forschung zunehmend ihre beachtlichen Leistungen, andererseits stehe ihr Scheitern weiterhin im Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung.

Im anschließenden Gespräch mit dem Moderator Alexander Jungkunz (Nürnberger Nachrichten) sowie in der Diskussion mit dem Publikum wurden Aspekte weiter vertieft – unter anderem mit Blick auf die Rolle der Medien und die wirtschaftliche Lage als Einflussfaktoren politischer Stabilität.

Evi Kurz und Dr. Günther Niethammer von der Stiftung Ludwig-Erhard-Haus bedankten sich bei Prof. Andreas Wirsching und Alexander Jungkunz.

Das anschließende Get-together im Foyer des Ludwig Erhard Zentrums nutzten die rund 120 Gäste für Gespräche und angeregte Diskussionen.

Geladen war auch Stephan Zänker (re.), Geschäftsführer des Weimarer Republik e. V. und Leiter des Hauses der Weimarer Republik. 

Das Ludwig Erhard Zentrum zeigt in seinem Foyer noch bis zum 12. April eine Wanderausstellung über die Weimarer Republik des Vereins Weimarer Republik e.V.